ZMK-aktuell – der Newsletter
Alle 14 Tage die aktuellsten Meldungen, Tipps und Trends aus der Zahnheilkunde in Ihre Mailbox. >>Jetzt kostenlos abonnierenNutzen und Risiko von nicht-steroidalen Analgetika (NSA)
Der sichere Umgang mit Analgetika – Teil 1
DruckenHemmstoffe der Cyclooxygenase(Cox)-2 wie z.B. Ibuprofen, Diclofenac, Acetylsalicylsäure sowie Paracetamol und Metamizol stellen die Gruppe der weltweit am häufigsten verordneten bzw. konsumierten Analgetika. Ihre effektive analgetische und (teilweise) antientzündliche Wirksamkeit sind ein wesentlicher Beitrag zur Lebensqualität unzähliger Patienten, die an verschiedenen schmerzhaften Krankheiten leiden. Auch für den akuten und chronischen Zahnschmerz stellt diese Medikamentengruppe die Therapie der ersten Wahl. Problematisch ist dabei der chronische Konsum (Missbrauch), der weder Arzt noch Zahnarzt mitgeteilt wird und der zu schweren Nebenwirkungen führen kann. Dieser Artikel beschreibt möchte das individuelle Nutzen-Risiko-Profil der wichtigsten Cox-1/2-Hemmstoffe und die Vor- und Nachteile, die für die zahnärztliche Praxis von Bedeutung sind.

Abb. 1: Analgetische Wirkung von PG-E2. Nach seiner Stimulierung durch PG-E2 aktiviert PG-E-Rezeptor über mehrere Zwischenschritte die Proteinkinase A (PKA). Diese Kinase öffnet erregende Natriumkanäle im PNS und hemmt die anti-nozizeptiven Glycinrezeptoren im ZNS. Dadurch entfällt auch die Hemmung der erregenden NMDA-REzeptoren, und wichtige molekulare Änderungen für ein Schmerzgedächtnis werden initiiert.




