Neue Behandlungseinheit unterstützt optimalen Workflow

Drucken Von Susanne Schmidinger    aktualisiert am 27.08.2011

Auf der diesjährigen IDS präsentierte das Unternehmen Sirona auch seine neue Behandlungseinheit SINIUS. Wir haben Susanne Schmidinger, Marketingleiterin des Geschäftsbereichs Behandlungseinheiten bei Sirona, zu dieser Neuheit befragt und über die Anforderungen, die Zahnärzte an Behandlungseinheiten stellen.

Die neue Behandlungseinheit SINIUS.
Die neue Behandlungseinheit SINIUS.


ZMK: Frau Schmidinger, was ist Zahnärzten bei der Anschaffung einer neuen Behandlungseinheit besonders wichtig?

Susanne Schmidinger: Neben Qualität und Komfort ist Zahnärzten insbesondere Effizienz wichtig. Die Einheit soll den Behandler dabei unterstützen, höchste Qualität bei optimalem Zeiteinsatz zu erzielen. Zudem hat uns die Marktforschung gezeigt: Zahnärzte wünschen sich „Behandlungseinheiten à la carte“.

Was heißt das?

Wir sind heute personalisierte Angebote und Baukastensysteme gewohnt. Websites zeigen mir Produkte an, die zu denen passen, die ich früher gekauft habe; Telefon- und Internettarife kann ich heute exakt auf meine Bedürfnisse abstimmen und mein Auto nach meinen Wünschen zusammenstellen. Auf die Behandlungseinheit übertragen heißt das: Zahnärzte wollen bei der Konfiguration soweit wie möglich ihre eigenen Anforderungen berücksichtigen können.

Wie haben Sie diese Anforderungen in Ihre neue Behandlungseinheit SINIUS einfließen lassen?

Wir bieten eine Vielzahl an Konfigurationsmöglichkeiten. Unsere Kunden können zwischen zwei Basiskonzepten, der Verschiebebahn und dem Schwingbügelkonzept, wählen und haben zusätzlich die Wahlmöglichkeit zwischen sechs Vorteilspaketen und vielen Einzeloptionen. Die einzelnen Features lassen sich frei miteinander kombinieren – wie bei einem Baukastensystem. Durch diese individuellen Konfigurationsmöglichkeiten kann sich der Zahnarzt seine Einheit so zusammenstellen, wie es seinen Anforderungen und seinem Budget entspricht. Ebenso besteht die Möglichkeit, weitere Features zu einem späteren Zeitpunkt zu integrieren, zum Beispiel über den USB-Anschluss.

Wie haben Sie den Wunsch nach Effizienz umgesetzt?

Die Bedienoberfläche EasyTouch zeigt immer nur die Funktionen an, die der Zahnarzt gerade braucht.
Die Bedienoberfläche EasyTouch zeigt immer nur die Funktionen an, die der Zahnarzt gerade braucht.
Um Effizienz zu erreichen, haben wir die neue Einheit unter anderem mit der intuitiv verständlichen Bedienoberfläche EasyTouch ausgestattet. Das Display zeigt bei jedem Behandlungsschritt nur die Funktionen an, die der Zahnarzt gerade braucht. Er wird also durch kein unnötiges Detail abgelenkt. Über EasyTouch kann der Zahnarzt auch die Endodontiefunktion und den ApexLocator einstellen, die optional in SINIUS integriert werden können. Zahnärzte können zudem selbst bestimmen, wie das Menü der Bedienoberfläche aussehen soll – hier kommt wieder das Thema individuelle Konfigurierbarkeit ins Spiel.

Sehr praktisch sind die neuen, integrierten Sanieradapter, die die Sanierhaube überflüssig machen. Auch die Saugschlauchreinigung ist integriert und erspart Zeit, weil die Saugschläuche schon während der Behandlung bespült werden können. Ein weiteres Beispiel ist die Möglichkeit der Ferndiagnose: Die Einheit kann mit dem Internet verbunden werden. Dadurch kann ein Techniker im Defektfall prüfen, was die Ursache ist, und kann daher das passende Ersatzteil bereits mitbringen.

Was bedeutet SINIUS?

Abgeleitet vom lateinischen Wort „Sinus“ heißt SINIUS übersetzt „Bogen“. Das beschreibt aus unserer Sicht das Design der Einheit sehr gut. Zugleich schlägt SINIUS den Bogen von der Optimierung des Workflows zu komfortabler Kompaktheit und reagiert damit auf die sich zunehmend abzeichnende Tendenz, das Maximum an Funktionalität auf möglichst geringem Raum unterzubringen.

Sie haben zu Beginn die Anforderungen von Zahnärzten angesprochen. Wie steht es um die der Patienten?

Eine Behandlungseinheit sollte dem Patienten einen größtmöglichen Komfort bieten: Denn je entspannter ein Patient ist, desto entspannter und reibungsloser läuft die Behandlung ab. Bei SINIUS sorgen die Lordosefunktion, bei der sich die Rückenlehne an die individuelle Anatomie des Patienten anpassen lässt, und das angenehm kühlende Klimapolster für einen entspannten Liegekomfort.

Welche Rolle spielen aus Ihrer Sicht Design und Ästhetik einer Behandlungseinheit?

Die Gestaltung einer Behandlungseinheit prägt das gesamte Erscheinungsbild einer Praxis und spielt deshalb eine sehr wichtige Rolle. Da eine Einheit durchschnittlich etwa 15 Jahre im Einsatz ist, sollte berücksichtigt werden, dass der Stil vor allem zeitlos und modern anmutet. Das Design sollte jedoch nicht nur etwas für das Auge sein, sondern auch den Qualitätsanspruch einer Einheit widerspiegeln. SINIUS wirkt modern und leicht und wird durch die Hubmechanik geprägt, die wir bereits bei TENEO eingeführt und nun an die Anforderungen der kompakten SINIUS angepasst haben.

Frau Schmidinger, vielen Dank für das Gespräch.

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Die Bedienoberfläche EasyTouch zeigt immer nur die Funktionen an, die der Zahnarzt gerade braucht.  

ZMK | Jg. 27 | Ausgabe 7-8 _ Juli/August 2011

Susanne Schmidinger

Susanne Schmidinger

Leiterin Marketing

Geschäftsbereich Behandlungseinheiten

Sirona Dental Systems GmbH

Fabrikstraße 31, 64625 Bensheim

Tel.: 0180 1889900, Fax: 0180 5544664

E-Mail: contact@sirona.com

 
http://www.sirona.de

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